samedi 24 avril 2010

Das Meer in mir



Ins Meer hinein, ins Meer,
in seine schwerelose Tiefe,
wo die Träume sich erfüllen,
und Zwei in einem Willen sich vereinen,
um zu stillen eine große Sehnsucht.

Ein Kuss entflammt das Leben
mit einem Blitz und einem Donner,
und sich verwandelnd
ist mein Körper nicht mehr Körper,
als Dräng ich vor zum Mittelpunkt
des Universums.

Die kindlichste Umarmung
und der reinste aller Küsse,
bis wir beide nicht mehr sind
als nur noch eine große Sehnsucht.

Dein Blick und mein Blick
wortlos hin und her geworfen,
wie ein Echo wiederholend: tiefer, tiefer,
bis weit jenseits allen Seins,
aus Fleisch und Blut und Knochen.

Doch wach ich immer auf, 
und immer wär ich lieber tot,
um endlos mich mit meinem Mund
in deinen Haaren zu verfangen.

lundi 19 avril 2010

CHANSON




Liebe mich,

damit es aufhört,

dieses Nachdenken,

wenn du nicht da bist.

dimanche 18 avril 2010

da sitz ich

ganz hinten

ganz allein

im kino

und möcht gern

tot sein

mit tränen

in den augen

jahrelang

mit beiden armen

auf der lehne

unbekannt

Nach einer langen Zeit beweg ich mich endlich

Es ist drei Uhr nachmittags

Zehn Jahre sind vergangen



midnight

Ich liege im Bett

Und rundherum nur dunkle Nacht

Ich geh den Berg hoch

Um dort irgendjemand zu treffen

Der mir zeigt

Wie einfach das ist

Bei Sonnenaufgang wieder runterzugehen

Ins Tal

104/3000



WIE GUT ICH IMMER SCHLIEF,

während dein herz sich noch abmühte

mit träumen, in denen du nie älter warst

als das liebste meiner geheimnisse.

dimanche 11 avril 2010

P//B


I DREW SOME BLOOD
UNDER THE BRIDGE (DOWNTOWN) 
I COULD NOT GET ENOUGH

sleep



ich sitze dann allein im abteil so vor mich hin, überlege, ob ich wieder in den taschen kramen soll, "so kann's gehen", habe ich dir beim abschied gesagt, weißt du noch, würdest du mich heiraten, habe ich dich gefragt, und du langtest über den tisch und nahmst meine hand, und ich halte deine hand fest, würdest du mich heiraten, habe ich dich gefragt, und du hast ja gesagt, und ich frage dich das, sitze also im zug so merkwürdig verstockt, als sei in mir eingebrochen worden, als sei ich eingebrochen, eingestürzt, und du sagtest "ja", und du sagtest "ja ich will, ich will, ja ja, ich will", wohin geht's hinaus, wie kann ich dann jetzt noch nach hause fahren, und was soll das überhaupt sein, zu hause?